Familienaufstellung
Was die Freie Systemische Aufstellung besonders macht
Ich arbeite nach der Methode der „Freien Systemischen Aufstellung“, wie sie von Olaf Jacobsen begründet wurde – einer Form der Aufstellungsarbeit auf Augenhöhe. In dieser Methode bin ich bei Olaf Jacobsen ausgebildet.
Der Unterschied zur klassischen Aufstellung ist einfach erklärt: Bei der Freien Aufstellung bestimmst du selbst. Du leitest deine eigene Aufstellung, sagst, was dir guttut und wo deine Grenzen liegen. Niemand stellt sich über dich oder entscheidet, was angeblich richtig für dich ist. Meine Aufgabe ist es, dir diesen geschützten Raum zu geben und darauf zu achten, dass deine Wünsche und Grenzen jederzeit gewahrt bleiben.
So bestimmst du selbst, wie weit du gehen möchtest – und findest in deinem eigenen Tempo Klarheit für die Themen, die dich beschäftigen.
Die Methode
Die Freie Systemische Aufstellung ist eine Methode, die es ermöglicht, verborgene Dynamiken – also unbewusste, nicht sichtbare Prozesse und Muster – in sozialen Systemen sichtbar zu machen und dadurch Lösungen für persönliche oder berufliche Themen zu finden. Im Gegensatz zu traditionellen systemischen Aufstellungen, die oft in Gruppen oder unter Anleitung eines Therapeuten durchgeführt werden, kann die Freie Systemische Aufstellung auch allein oder in kleineren Gruppen praktiziert werden.
Bei der Freien Systemischen Aufstellung stellst du stellvertretend für verschiedene Elemente oder Personen eines Systems (zum Beispiel Familie, Arbeitsplatz, Freundeskreis oder Anteile von dir selbst) Gegenstände oder Figuren im Raum auf. Durch die räumliche Anordnung können verborgene Verbindungen, Konflikte oder Blockaden sichtbar werden. Diese anschauliche Darstellung ermöglicht es, neue Perspektiven einzunehmen und Lösungsansätze zu entwickeln.
Die Freie Systemische Aufstellung beruht auf der Annahme, dass jedes System eine eigene Dynamik und Ordnung hat, die sich auf das individuelle Wohlbefinden auswirken kann. Durch das Aufstellen und Beobachten der Elemente können unbewusste Muster und Zusammenhänge erkennbar werden, die zuvor vielleicht nicht offensichtlich waren.
Diese Art der Aufstellung lässt sich in verschiedenen Lebensbereichen anwenden – zum Beispiel, um Beziehungsthemen zu klären, berufliche oder private Entscheidungen vorzubereiten oder persönliche Blockaden zu betrachten. Sie bietet eine kreative und ganzheitliche Herangehensweise, um komplexe Situationen besser zu verstehen und Veränderungen anzustoßen.
So sieht ein Tag in der Gruppe aus:
- Begrüßung der Teilnehmer – wer mag, kann sich kurz vorstellen.
- Einführung in den theoretischen Teil der Freien Systemischen Aufstellung mit einem Beispiel (ca. 20 Minuten).
- Durchführung von zwei Aufstellungen, je circa 45 Minuten.
- Pause mit Snacks und Getränken (30 Minuten).
- Durchführung weiterer Aufstellungen (circa 1 Stunde).
- Besprechung und Resümee des Tages mit Verabschiedungsrunde (circa 30 Minuten).
Eine Einzelaufstellung findet nur mit mir statt. Wir beide nehmen uns circa eine Stunde Zeit – oder auch mehr, ganz wie es dir guttut. Übrigens: Dein Thema, das du für dich klären möchtest, musst du nicht konkret beschreiben. Es gibt auch die Möglichkeit, „verdeckt“ oder teilweise verdeckt aufzustellen, sodass niemand außer dir selbst weiß, worum es geht.
Ich kauf mir was … kaufen macht so viel Spaß. Kennst du auch diesen Songtext von Herbert Grönmeyer ?
Ich erlebe mich immer mal wieder, das ich etwas gekauft habe, was ich im nachhinein nicht brauche. Ich habe mir es gekauft, um ein damit verbundenes Gefühl (Freiheit, Schönheit, Gesundheit …) zu bekommen. Aber nicht immer bekomme ich das, wonach ich mich gesehnt habe. Diese Sehnsucht kann ich mir nicht kaufen, nur erfüllen. Oder ? Für was steht diese Sehnsucht und ist sie jemals erfüllbar ? Ist es eine Illusion ? Wie in den Lied von Gitte Haenning Ich bin stark : „lief mit aus gestreckter Hand Seifenblasen nach…“ Wobei ich die Sehnsucht als Seifenblase erkenne oder vielmehr das was ich mir gekauft habe. Ob es das neue Auto ist mit dem ich mir Freiheit und Flexibilität kaufen will oder einen Status. Oder das teure Parfüme für mehr Eleganz und Luxus. Letztendlich ist es nur ein Produkt und was ich daraus mache liegt in meiner Hand. Aber kann ich mir diese Sehnsucht, diese Gefühl nicht selbst erfüllen ohne diesen oder jeden Kauf ? Gerne kannst du mir schreiben und mir deine Gedanken dazu teilen. Oder wir machen eine freie systemische Aufstellung dazu. Was veranlasst dich dazu etwas zukaufen, obwohl es keine Notwendigkeit dazu gibt ? Möchtest du frei sein davon ?